Weiteres Mega Drive Spiel auf Kickstarter: Coffee Crisis

Da ist es Jahre lang still in der Homebrew-Szene des Mega Drive und dann tauchen gleich zwei Titel zur gleichen Zeit bei Kickstarter auf. Kaum hatte ich über Tanglewood berichtet, das gerade auf Kickstarter um die Gunst der Retro-Sammler buhlt, flatterte mir eine Mail von Mega Cat Studios ins Postfach, die gerade mit Coffee Crisis einen weiteren Mega Drive Titel in Arbeit haben.

Das Spiel ist von Brawlern wie Streets of Rage oder Turtles in Time inspiriert, aber statt Straßengangs und Shredders Schergen verprügelt ihr außerirdische Invasoren. Die wollen die Welt versklaven und uns nicht nur die Freiheit, sondern auch noch das WiFi, den Kaffee und den Metal nehmen. Das muss natürlich verhindert werden und weil so ziemlich alle anderen bereits der Gedankenkontrolle zum Opfer gefallen sind, liegt das Schicksal der Menschheit nun in den Händen von zwei Baristi.

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Die verzichten bei ihrem Kampf gegen die Smurglians auf Waffen wie Baseballschläger oder Schusswaffen und teilen stattdessen lieber mit Kaffeesack und Metallkanne ordentlich Schläge aus. Die insgesamt acht Level basieren zum Teil auf echten Locations und dürfen natürlich stilecht im lokalen Koop-Modus bewältigt werden. Diverse Bosskämpfe, eine gute Portion Humor und ein Soundtrack aus der Feder der Metalband Greywalker sollen den Kaffee… äh den Spielgenuss schließlich abrunden.

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Ein Spiel auf Augenhöhe mit den Klassikern von SEGA und Co. sollte man sicher nicht erwarten, dafür offenbart schon der kurze Trailer zu viele Schwächen bei Gameplay und Technik. Doch bei dieser Kampagne geht es auch nicht allein um Coffee Crisis, dessen Entwicklung sich ohnehin auf der Zielgeraden befindet, sondern vor allem um das Projekt dahinter. Die Mega Cat Studios in Pittsburgh wollen zu einer Art Label werden, das die Retro-Fans regelmäßig mit neuen Spielen für alte Konsolen versorgt. Coffee Crisis ist daher auch nur einer von vielen Titeln, die dort gerade für Mega Drive, NES, Super Nintendo und den GBA entwickelt werden. Das Geld von Kickstarter dient zwar auch der Fertigstellung des Spiels und der kostspieligen Produktion, aber es soll eben auch beim Ausbau dieser Retro-Initiative helfen.

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Wer sich also der Szene verpflichtet fühlt oder einfach nur seine Mega Drive-Sammlung um ein seltenes Modul erweitern möchte, der sollte sich die Kampagne mal anschauen.

Dieser Artikel ist auch auf Polygonien.de erschienen.

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Tanglewood: Neues Mega Drive Spiel auf Kickstarter

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Vor rund sechs Jahren erschien mit Pier Solar and the Great Architects das bislang letzte große Spiel für SEGAs Mega Drive, doch wer glaubt, dass die 16-Bit-Konsole jetzt endgültig zum alten Eisen gehört, der irrt. Mit Tanglewood ist aktuell ein überaus ambitionierter Indie-Titel in Entwicklung, der speziell auf die Hardware des Oldies zugeschnitten wird und mit eurer Hilfe den Weg auf ein echtes Modul finden könnte.

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Tanglewood bietet einen Mix aus Jump & Run-Passagen im Stile von Klassikern wie Sonic oder König der Löwen und einfachen Puzzles, wie man sie damals in Flashback und Another World finden konnte. Optisch erinnert es dabei am ehesten an die Disney-Hits des Mega Drive, was sowohl am Charakterdesign als auch den Umgebungen liegt. Der knuddelige Held Nymn gehört zur scheuen Rasse der Djunn, die Füchsen ähnlich sehen und die meiste Zeit in kleinen Rudeln unter der Erde leben. Eines Tages findet sich Nymn allein im Wald wieder und ihr müsst einen Weg zurück zum Rudel finden. Das ist allerdings nicht so einfach, denn vor allem bei Nacht lauern in den Schatten des Waldes viele Gefahren. Doch Tanglewood soll keine exakte Kopie der Spiele jener Zeit sein, sondern auch Ideen modernerer Titel wie LIMBO oder Abe’s Oddysee aufgreifen. So erwarten euch in den geplanten 9 Levels zum Beispiel auch ein dynamischer Tag-Nacht-Wechsel und Verfolgungssequenzen.

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Hinter dem Projekt steckt der Brite Matt Phillips, der als Programmierer u.a. an den LEGO Games von Traveller’s Tales beteiligt war und schon Programmcode für so ziemlich jede Konsole geschrieben hat. In den letzten fünf Jahren hat er sich besonders in der Homebrew-Szene des Mega Drive einen Namen gemacht, die er mit seinem Entwickler-Blog tatkräftig unterstützt. Für die Entwicklung von Tanglewood nutzt er Tools und Hardware, die auch damals von den offiziellen Entwicklern genutzt wurden, so dass sich Retro-Kenner auf eine absolut authentische 16-Bit-Erfahrung freuen dürfen.

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Wer trotzdem noch Zweifel hat, ob Tanglewood wirklich mit den offiziellen Spielen von damals konkurrieren kann, der sollte sich einfach mal das Demo-ROM herunterladen und im Emulator seiner Wahl (oder noch besser mit einem Everdrive auf einer echten Konsole) anspielen. Das Ziel auf Kickstarter sind stolze 48.000 britische Pfund und nur wenige Tage nach dem Start ist bereits gut ein Viertel der Summe erreicht. Wenn euch das Projekt gefällt, dann könnt ihr euch für 15 GBP eine digitale Version für PC, Mac & Linux sichern und für 50 GBP bekommt ihr obendrauf auch noch ein echtes Modul (regionfree) für euren Mega Drive. Wer 10 GBP mehr ausgibt, der kann sich das Spiel komplett mit authentischer Box und Anleitung ins Regal stellen und für besonders ambitionierte Sammler gibt es natürlich auch limitierte Sondereditionen. Wem das zu viel ist, der kann natürlich auch einfach einen Betrag seiner Wahl spenden oder nur die Werbetrommel rühren. Die Kampagne läuft noch bis zum 18. Dezember 2016 und wer weiß, vielleicht findet das Spiel ja auch irgendwann seinen Weg auf unseren Dreamcast.

Und jetzt seid ihr herzlich dazu eingeladen, mit uns im Forum über dieses schöne Projekt zu diskutieren.

Dieser Artikel ist auch auf Polygonien.de erschienen.

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Alien Front Online wieder spielbar

Bereits im April des letzten Jahres verkündete dcserv.org, dass man endlich die nötigen Informationen und Software bekommen hat, um Alien Front Online und womöglich auch noch andere Spiele wieder online spielbar zu machen, aber dann wurde es wieder still. Gut anderthalb Jahre später ist nun der endgültige Durchbruch gelungen und das Spiel tatsächlich wieder über das Internet spielbar.

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Dafür war jede Menge Arbeit nötig, denn die erhaltene Server-Software musste noch angepasst und zum Teil sogar umgeschrieben werden, damit sie mit der finalen Version von AFO und vor allem auf Linux statt auf Solaris läuft. Einen kleinen Haken gibt es aber noch, denn momentan funktioniert der Onlinemodus nur, wenn man seinen Dreamcast über den DreamPI ins Netz bringt. Es wird aber bereits an einer Patchdisc gearbeitet, die den Zugang zu den Servern auch via BBA oder eine der anderen Online-Varianten ermöglichen wird.

Alien Front Online wurde von SEGAs internem Studio WOW entwickelt und erschien im August 2001 als einer der letzten Titel für den Dreamcast. Da die Produktion des Dreamcast bereits eingestellt war und auch die Onlinedienste weiter zurückgefahren wurden, wurde auf eine Veröffentlichung außerhalb der USA verzichtet. Das Spiel versetzt euch in eine futuristische Schlacht zwischen außerirdischen und menschlichen Truppen, wobei ihr auf beiden Seiten in schwerem Kriegsgerät wie Panzern usw. Platz nehmen dürft. In den Onlinegefechten konnten zwei Teams mit jeweils bis zu 4 Spielern in Modi wie Capture the Flag oder Deathmatch gegeneinander antreten. Das Spiel machte auch Gebrauch vom Mikrofon, das u.a. mit dem Spiel in einer großen Box verkauft wurde. Die Preise für diesen Klassiker sind im Moment noch recht moderat, da er für Solospieler nur relativ wenig zu bieten hatte, aber mit der Wiederbelebung des Online-Modus könnte sich das eventuell ändern.

Ein großes Dankeschön geht an Petter, der das Projekt leitet sowie seine Helfer N-A und Shouma. Wer mag, der kann das Projekt übrigens auch mit einer kleinen Spende via Paypal unterstützen.

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Daytona 3 Championship USA angekündigt

SEGAs Arcade-Abteilung hat gestern offiziell den dritten Teil der legendären Daytona-Serie angekündigt. An dem Spiel arbeiten viele Entwickler, die auch schon an den Vorgängern beteiligt waren. Doch es gibt einen Haken, denn bislang ist der Titel nur für die verbliebenen Spielhallen dieser Welt und nicht für heimische Konsolen oder gar den PC gedacht. In Deutschland wird man also wohl vorerst kaum eine Gelegenheit haben, die folgenden Features zu genießen:

  • 3 komplett neue Kurse, inklusive einer neuen Version des Daytona International Speedway
  • 3 überarbeitete Kurse
  • Neue Fahrzeuge und Spielmodi
  • 47″ LED Automat, vernetzbar für bis zu 8 Spieler
  • In-game Kamerasystem
  • LIVE TV Zuschauer-Videodisplay
  • Entwickelt auf Basis der Original-Engine
  • Völlig neuer Party-Modus for Arcade Events

Erste Bilder oder gar ein Video gibt es leider noch nicht und auch ein Veröffentlichungsdatum wurde nicht genannt.

Obwohl die Serie vor allem in den Arcades der 90er daheim war, folgten Portierungen bzw. Ableger für den Sega Saturn und Dreamcast sowie für den PC. Im Oktober 2011 veröffentlichte man zudem eine modernisierte Version über die Online-Stores von PlayStation 3 und Xbox 360.

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Indie-Game „In the Line of Fire“ offiziell vorgestellt

Bereits im März diesen Jahres tauchten auf Dreamcast-Junkyard erste Infos zu einem neuen Indie-Projekt für den Dreamcast auf, das zwar noch ganz früh in der Entwicklung steckte, aber schon mit einer überraschend hochwertig wirkenden 3D-Engine aufwarten konnte. Nun hat Militia Studio das Projekt offiziell als „In the Line of Fire“ angekündigt und verraten, dass man das Projekt zukünftig gerne mit Hilfe von Crowdfunding finanzieren und entsprechend aufwerten würde.

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Bei dem Spiel handelt es sich offenbar um einen Ego-Shooter, der in der realen Welt angesiedelt ist und spektakuläre Banküberfälle thematisiert. Im Gegensatz zu Spielen wie Payday seid ihr jedoch auf der Seite des Gesetzes und müsst die Räuber aufhalten. In einer ersten spielbaren Demo arbeitet man sich mit einer Pistole bewaffnet zum Tresorraum vor und verfolgt die Diebe schließlich aufs Dach. Im Kern soll es sich so spielen, wie man es bereits von den altbekannten Dreamcast-Shootern gewohnt ist, aber auch neue Features sollen den Weg ins Spiel finden. So gibt es in der Demo auch eine Möglichkeit, über eine Art Überwachungskamera Widersacher zu markieren, um sie anschließend in einer automatisch ablaufenden Sequenz auszuschalten.

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Spielerisch ist die Demo jedoch noch weit von der Qualität entfernt, die man von einem kommerziellen Projekt erwarten würde. Die KI wäre selbst für ein Spiel aus den späten 90ern unterirdisch, die Animationen sind noch unfertig und das Handling ist mehr als hakelig. Die selbst geschriebene 3D-Engine macht hingegen bereits einen guten Eindruck und zählt zweifellos schon jetzt zum Besten was die Homebrew-Szene je auf den Bildschirm gezaubert hat. Der Detailgrad der Charaktermodelle und Texturen ist vergleichsweise hoch, auch wenn sich über das Design streiten lässt. Selbst ein Splitscreen-Modus ist bereits in Arbeit.

Ob nun ausgerechnet ein etwas generisch wirkender Shooter genau das ist, was dem Dreamcast noch gefehlt hat, sei mal dahingestellt, aber „In the Line of Fire“ gehört ohne Frage zu den ambitioniertesten Indie-Projekten für den Dreamcast. Wenn man jedoch wie angekündigt auf Kickstarter demnächst mindestens 45.000 US Dollar einsammeln möchte, dann muss sich bis zum (bislang noch nicht angekündigten) Start der Kampagne noch einiges tun.

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Neues Homebrew-RPG für Dreamcast: Zia and the Goddesses of Magic

Der französische Entwickler Orion Soft (Alice’s Mom’s Rescue, Elansar, Philia) hat kürzlich ein weiteres Spiel für den Dreamcast vorgestellt. Das Rollenspiel hört auf den Namen „Zia and the Goddesses of Magic“ und erschien bereits Ende September via Steam für den PC.

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Ihr übernehmt darin die Rolle des jungen Mädchens Zia, die sich auf die Suche nach magischen Büchern macht, mit deren Hilfe sie schließlich die Göttinnen befreien und das Böse vertreiben will. Als Basis dienen die Mac & Blue Tile-Sets, die ursprünglich für die bekannte RPG-Maker-Software (eine Baukasten-Software mit der man eigene JRPGs basteln kann) erstellt wurden. Leider griffen die Entwickler wohl auch fast ausschließlich auf bereits vorhandene Grafiken zurück, statt dem Spiel einen eigenen Look zu geben und auch die Mechaniken beschränken sich allem Anschein nach auf das Übliche.

Während Steam bereits seit längerer Zeit von Spielen dieser Art überschwemmt wird, dürften sie für die meisten Konsolen-Spieler jedoch noch Neuland sein, sodass es wohl für viele trotzdem ein interessanter Titel sein könnte. Neben dem Dreamcast-Port, den ihr auf der Website des Entwicklers für 35 € bestellen könnt, gibt es übrigens auch noch eine Version für die PS1. Nicht direkt ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass man das gleiche Spiel auf Steam für 4,99 € bekommt, aber die Sammler unter euch wird das wohl nicht stören.

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Retro #38 – Die SEGA-Story

retro-38Der CSW-Verlag, bekannt für seine Veröffentlichungen im Retro-Bereich, hat die 38. Ausgabe seines Magazins „Retro“ veröffentlicht – und diese steht ganz im Zeichen von SEGA.

Wir zitieren hier die offizielle Inhaltsgabe des Verlags:

Erfolg und Misserfolg liegen oft nah beieinander. In der Geschichte der Videospielbranche verdeutlicht dies wohl kaum ein Unternehmen so sehr wie SEGA: Von der Grundsteinlegung als Lieferant von Münzautomaten für amerikanische Soldaten nach dem 2. Weltkrieg über die ersten Gehversuche auf dem Videospielemarkt in den frühen 80er-Jahren bis hin zum Konsolen-Krieg der 90er, SEGA war oft Trendsetter im Bereich der digitalen Unterhaltungsindustrie.

Auch wenn – oder gerade weil – Branchenriesen wie Nintendo oder später Sony dem Konzern zu schaffen machten, gelang es SEGA immer wieder eine Antwort auf neue Herausforderungen zu finden. So überstand der Konzern beispielsweise den großen Videospielecrash der 80er-Jahre und schaffte es später, mit Spielen wie Virtua Racing oder Sonic the Hedgehog weltweit für Aufmerksamkeit zu sorgen. Dennoch musste sich SEGA schlussendlich aus dem Konsolengeschäft zurückziehen. Dem gutem Ruf tat dies aber keinen Abbruch.

Die vier im magischem Blau gehaltenen Buchstaben stehen auch heute noch für Unterhaltung auf höchstem Niveau. Dennoch sehnen sich einige Fans zurück in eine Zeit, in der SEGA der Konkurrenz mit Blast Processing das Fürchten lehrte.
Retro #38 erzählt die aufreibende Geschichte SEGAs bis in die Neuzeit mit einzigartigem Bildmaterial, das exklusiv von Lauran Bromley  (Tochter des Firmengründers) zur Verfügung gestellt wurde.

Der Autor der „SEGA-Story“ dürfte für viele unserer Community-Mitglieder kein Unbekannter sein. Es handelt sich bei ihm um Jörg Burkhart – alias Mr. Saturn. Für alle SEGA- und Dreamcast-Fans dürfte dieses Heft äußerst interessant sein und sich auch als Sammlerstück gut im Regal machen.

Die Retro #38 kann für 6,95 € auf der offiziellen Webseite des Verlags oder im gut sortierten Zeitschriftenhandel gekauft werden.

Update: Mittlerweile ist auch eine Hardcover-Ausgabe, also ein richtiges Buch, verfügbar. Sie kostet 24,95€ und dürfte speziell auch als Sammlerstück einiges hermachen. Sie hier erhältlich.

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Shadow Gangs auf Kickstarter

Noch genau eine Woche gibt es die Möglichkeit, Shadow Gangs – ein Arcadespiel in Anlehnung an Shadow Dancer, Shinobi u.ä. – über Kickstarter mit zu finanzieren.

Es soll Filtereinstellungen (Scanlines etc.) geben, die das Design mehr in Retrooptik erscheinen lassen. Neben dem Dreamcast sollen auch PC, Linux und Mac mit einer Version bedacht werden.

Da nicht einmal 10% der geforderten Summe bisher zusammen gekommen sind, scheint es unrealistisch, dass dieses Spiel umgesetzt wird. Es wäre innerhalb kurzer Zeit, das zweite Spiel (Xenocider), welches u.a. für Dreamcast erscheinen soll(te) und nicht sein Finanzierungsziel erreicht.

Aber, noch könnt IHR das Spiel mit dem tollen Soundtrack unterstützen und Wirklichkeit werden lassen:

Link: https://www.kickstarter.com/projects/1858040208/shadow-gangs-80s-ninja-arcade-action-revival/description

 

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Neues aus der Dreamcast-Welt

Nachdem SEGA-DC.DE sich zuletzt mehr oder weniger im Winterschlaf befand, melden wir uns mit einem großen Update zurück und geloben Besserung!

Leona’s Tricky Adventures veröffentlicht

leonaNach langer Wartezeit ist Leona’s Tricky Adventures nun für Dreamcast erschienen. Das Puzzle-Spiel der deutsch-spanischen Entwickler KTX Software war im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne bereits 2013 angekündigt worden, seit 2014 ist es für PC erhältlich. Im Januar wurden das Spiel an alle Unterstützer ausgeliefert. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website. Auch die Dreamcast-Version kann dort bestellt werden.

Es ist damit das erste kommerzielle Dreamcast-Spiel im Jahr 2016.

Pier Solar für Dreamcast erschienen


Ende 2015 erschien auch Pier Solar für Dreamcast. Das 16-Bit-RPG war 2008 ursprünglich für das Mega Drive veröffentlicht und 2012 dann für zahlreiche weitere Plattformen angekündigt worden – darunter auch für Dreamcast. Nun ist das aufwendig produzierte Spiel da. Für 56$ kann es noch immer auf der offiziellen Webseite bezogen werden.

Volgarr the Viking

volgarr_screen_01Das Crazy Viking Studios aus Kirkland, Washington entwickeln Indie-Spiele für PC und Mac. Ihr Erstlingswerk Volgarr the Viking veröffentlichten sie schon im Oktober 2015 auch für Dreamcast – und zwar kostenlos! Das Spiel kann auf der offiziellen Webseite als .CDI-Datei heruntergeladen werden, welche direkt gebrannt werden kann. Bei Volgarr handelt es sich um einen Hack&Slay-Titel, der an Arcade-Klassiker wie Golden Axe erinnert. Eine tolle Geste der Entwickler und ein Zeichen für die vielen Fans, die SEGAs Dreamcast noch immer hat! Wer die Entwickler unterstützen mag, kann das Spiel, das übrigens sehr gute Kritiken erhielt, für 9,99€ auf Steam kaufen.

Neue Version (4.0.0 RC4) von DreamShell

1f8159Der russische Entwickler DC-SWAT arbeitet bereits seit Jahren an DreamShell, das inzwischen zu einer Art Betriebssystem für Dreamcast geworden ist. Spielstände verwalten, Programme vom SD-Karten-Adapter starten und vieles mehr – all das bietet DreamShell. Die meisten Änderungen fanden diesmal unter der Haube im technischen Bereich statt, außerdem gibt es jetzt mehr Einstellungsmöglichkeiten. Herunterladen kann man das Programm auf der offiziellen Webseite.

Inzwischen ist das Projekt auch OpenSource – der gesamte Quelltext steht jetzt auf GitHub.

Alice Dreams Tournament – Finanzierung gesichert

Die Kickstarter-Kampagne von Alice Dreams ist erfolgreich gelaufen. Statt der ursprünglich angepeilten 8.000 € wurden ganze 28.101 € eingesammelt. Damit konnten alle Strech-Goals erreicht werden, so dass es nun mehr VMU-Interaktionen, ein Making-Of, Online-Ranglisten und einen zusätzlichen Spielmodus geben wird. Ein weiteres Dreamcast-Spiel konnte also gesichert werden!

Fruit’Y für Dreamcast

fruity_screenshot1Das Retroguru-Team ist in der Dreamcast-Szene bereits für Giana’s Return und die Sqrxz-Reihe bekannt, allesamt schöne Freeware-Plattformer. Ihr neuestes Werk Fruit’Y ist ebenfalls ein Plattformer – und nun erstmals auch in einer „kommerziellen“ Boxfassung erhältlich. Kommerziell in Anführungszeichen, da der Preis von 2,99€, wenn überhaupt, die Unkosten decken dürfte. Für alle, die diesen Betrag nicht ausgeben, das Fruit’Y aber trotzdem spielen wollen, gibt es das Spiel auch als kostenlosen Download auf der offiziellen Webseite.
Die Boxversion gibt es im Dragonbox-Shop.

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Alice Dreams Tournament auf Kickstarter

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Die französischen Entwickler von Alice Team haben ein neues Dreamcast-Spiel auf Kickstarter angekündigt! Alice Dreams Tournament, ehemals bekannt als Dynamite Dreams, ist bereits seit Jahren in Entwicklung und steht nun auf Kickstarter! Es soll bereits im Juni 2016 erscheinen.
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Das von Bomberman inspirierte Spiel hat binnen 28 Stunden sein Finanzierungsziel von nur 8.000 Euro erreicht und wird damit definitiv erscheinen. Nach wie vor gibt es jedoch noch mehrere Stretch-Goals. Die Entwickler, die bereits durch das Homebrew-Spiel Alice Dreams Bekanntheit in der Dreamcast-Szene erlangten, versprechen zahlreiche verschiedene Spielmodi, VMU-Minispiele, einen Mehrspieler-Modus für bis zu 4 Spieler, VGA-Unterstützung und zahlreiche freischaltbare Charaktere.

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Mit schon 5 Euro kann man sich als „Unterstützer“ an der Kampagne beteiligen, für 25 Euro erhält man die normale Version des Spiels. Ab 49 Euro ist die Collector’s Edition erhältlich, für 69 Euro bekommt man zusätzlich zur Collector’s Edition eine eigens von den Entwicklern produzierte Lampe für die VMU – durchaus praktisch, da das Spiel umfangreich Gebrauch davon macht. Für die besonders spendablen Unterstützer gibt es ab 1.000 € eine eigens lackierte Alice-Dreams-Dreamcast.

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